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Google: KI-Inhalte vor der Veröffentlichung manuell faktenprüfen

Google hat in seinen Leitfaden zu KI-Inhalten eine Warnung zur manuellen Faktenprüfung aufgenommen; sie gilt auch für Metadaten. Was sollten Teams tun?

Kurzantwort

Google hat seinen Leitfaden zu generativen KI-Inhalten aktualisiert: KI-Ausgaben können Fehler enthalten und müssen vor der Veröffentlichung manuell auf Richtigkeit geprüft werden. Diese Prüfung gilt nun auch für Metadaten wie Title-Tags, Meta-Beschreibungen und Alternativtexte von Bildern. Freigabeprozesse sollten sich daher nicht nur auf den Artikeltext beschränken.

Das Wichtigste

  • Im Leitfaden zu KI-Inhalten stehen drei neue Sätze: Ausgaben können Fehler enthalten, eine manuelle Faktenprüfung ist erforderlich.
  • Die manuelle Prüfung gilt nun auch für Metadaten: Title-Elemente, Meta-Beschreibungen, strukturierte Daten und Alternativtexte von Bildern.
  • Viele Seiten mit KI ohne Mehrwert zu erzeugen, kann gegen Googles Spam-Richtlinie zu skaliertem Content-Missbrauch verstoßen.
Person macht sich am Schreibtisch neben einem Smartphone Notizen in einem Notizbuch
Foto: David Kwewum / Pexels

2 Min. LesezeitChefredakteur: Uğur Deniz İlhan

Laut Search Engine Journal hat Google die Leitfadenseite für Websites aktualisiert, die generative KI einsetzen. Der neue Hinweis ist kurz, aber eindeutig: KI-Ausgaben können Fehler enthalten und sollten vor der Veröffentlichung von einem Menschen geprüft werden.

Was genau hat Google dem Leitfaden hinzugefügt?

Google hat im Abschnitt zu Genauigkeit und Qualität drei Sätze ergänzt. Demnach rufen generative Modelle keine Fakten aus einer Datenbank ab, sondern sagen auf Grundlage ihrer Trainingsdaten eine wahrscheinliche Wortfolge voraus. Dadurch können Ungenauigkeiten entstehen, sogenannte Halluzinationen, also Aussagen, die das Modell selbstsicher formuliert, die aber nicht stimmen. Google bezeichnet es deshalb als „entscheidend“, alle KI-generierten Inhalte vor der Veröffentlichung manuell zu prüfen.

Gilt die Regel nur für den Artikeltext?

Nein. Mit der Aktualisierung wurde aus „Dies gilt auch für Metadaten“ die Formulierung „Diese Prüfung gilt auch für Metadaten“. Erfasst sind unter anderem Title-Elemente, Meta-Beschreibungen, strukturierte Daten und Alternativtexte von Bildern, die in den Suchergebnissen erscheinen können. Wer Titel und Alternativtexte von KI schreiben lässt, unterliegt derselben manuellen Prüfung.

Der Rest des Leitfadens blieb unverändert. Die Seite sagt weiterhin, dass generative KI bei der Recherche und beim Strukturieren von Inhalten helfen kann. Derselbe Absatz erinnert zugleich daran, dass der Einsatz von KI-Werkzeugen zur Erzeugung vieler Seiten ohne Mehrwert für Nutzer gegen Googles Spam-Richtlinie zu skaliertem Content-Missbrauch verstoßen kann.

Was sollten Content-Teams in der Türkei tun?

Der Bericht stellt die Änderung nicht als Ranking-Signal dar; er beschreibt, dass Google eine bestehende Erwartung deutlicher formuliert. Für Agenturen und interne Teams, die Inhalte mit KI erstellen, sind diese Sätze dennoch ein Anhaltspunkt, um einen Freigabeprozess zu dokumentieren. Drei Schritte sind ein sinnvoller Anfang:

  • Bauen Sie vor jeder Veröffentlichung einen Prüfschritt ein, den ein namentlich benannter Redakteur abzeichnet; Zahlen, Namen und Zitate werden mit den Quellen abgeglichen.
  • Wenden Sie dieselbe Kontrolle auf Title-Elemente, Meta-Beschreibungen, strukturierte Daten und Alternativtexte an; massenhaft erzeugte Metadaten werden oft übersehen.
  • Prüfen Sie bei mit KI skalierten Seiten regelmäßig, ob jede Seite etwas Eigenständiges beiträgt, und entfernen oder bündeln Sie Seiten ohne Mehrwert.

Häufige Fragen

Bestraft Google Inhalte, die mit KI geschrieben wurden?
Der im Bericht beschriebene Leitfaden verbietet den Einsatz von KI nicht; er nennt Recherche und Strukturierung als sinnvolle Einsatzfelder. Probleme sind ungeprüfte Ausgaben und massenhaft erzeugte Seiten ohne Mehrwert.

Quellen

  1. Search Engine Journal ·

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