Immobilien

Fragt ein Käufer ChatGPT nach einem Makler: Steht Ihr Name da?

In den USA fragen Käufer die KI nach Maklern. Laut HousingWire entsteht Sichtbarkeit durch einheitliche Profile, Bewertungen und lokale Inhalte. Was tun?

Kurzantwort

Wer ein Haus kaufen oder verkaufen will, fragt inzwischen auch ChatGPT, Gemini und Perplexity, welchen Makler er beauftragen soll. Die KI liefert eine kurze Namensliste, und ein gutes Google-Ranking garantiert keinen Platz darauf. Das Ziel für Makler ist nicht nur ein Ranking, sondern eine klare, einheitliche und belegte Identität, die KI-Systeme erkennen und sicher empfehlen können.

Das Wichtigste

  • Laut einer Umfrage von Realtor.com nutzen 82% der US-Erwachsenen mit Immobilieninteresse KI für Immobilieninformationen.
  • In einer Studie wurden nur 1.3% der zugelassenen Makler in KI-Antworten genannt.
  • Der erste Schritt ist laut Experten kostenlos: selbst die KI fragen und prüfen, warum Wettbewerber auftauchen.
Hand mit einem hausförmigen Schlüsselanhänger: Immobilienthema
Foto: Jakub Zerdzicki / Pexels

2 Min. LesezeitAutor: UNIT Journal RedaktionChefredakteur: Uğur Deniz İlhan

US-Makler haben jahrelang versucht, bei Google nach oben zu kommen. Heute stellt ein Käufer dieselbe Frage ChatGPT, Gemini oder Perplexity und erhält eine kurze Namensliste. HousingWire hat den Wandel mit Führungskräften von Rechat und AgentEdgeAI beleuchtet.

Wie häufig fragen Käufer die KI?

Laut einer von HousingWire zitierten Umfrage von Realtor.com nutzten im August 2025 82% der US-Erwachsenen, die ein Haus kaufen oder verkaufen wollten, KI für Immobilieninformationen. 67% der Befragten nutzten ChatGPT, 54% Gemini.

In derselben Umfrage hielten die Befragten Makler für die genaueste Quelle zum Immobilienmarkt. KI ist also vor allem in der Entdeckungs- und Recherchephase wichtig, ohne den Wert eines Maklers aufzuheben.

Welche Makler empfiehlt die KI?

In einer von HousingWire erwähnten Studie von withNotable wurden in zehn US-Märkten nur 1.3% der zugelassenen Makler in KI-Antworten genannt. Von den Genannten tauchten 88.7% nur auf einer der drei Plattformen auf.

Mike Stensrud von AgentEdgeAI berichtet von einem Makler mit starken Bewertungen und vielen Abschlüssen, der auf einer Plattform erschien, auf den fünf anderen Listen aber nicht. Ein gutes Google-Ranking bedeutet keinen Platz in KI-Empfehlungen.

Was sollten Makler und Büros tun?

  • Testen Sie selbst: Stellen Sie der KI die Fragen Ihrer Kunden, etwa wer der führende Makler für ein bestimmtes Viertel ist.
  • Sehen Sie sich die Websites der genannten Makler an und prüfen Sie, was diese anders machen.
  • Machen Sie Ihre Website von der Visitenkarte zu einer Anlaufstelle, die Fragen mit Viertel- und Straßeninformationen beantwortet.
  • Halten Sie Name, Adresse, Telefonnummer und Büro auf Website, Google-Profil und Portalprofilen identisch.
  • Bauen Sie ein System auf, das Kunden regelmäßig um Bewertungen bittet; sie sind externe Belege Ihrer Expertise.
  • Stellen Sie nach einiger Zeit dieselben Fragen erneut.

Häufige Fragen

Müssen Makler auf SEO verzichten, um in der KI sichtbar zu sein?
Nein. Laut den Experten geht es darum, der KI Belege für die Glaubwürdigkeit zu geben, die Sie schon haben; Wissen auf der eigenen Website und einheitliche externe Profile gehören dazu.

Quellen

  1. HousingWire ·

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