Technologie

Nvidia erhöht den Preis des Shield TV Pro um 100 Dollar

Nvidia hat den Preis des Shield TV Pro mit höheren Komponentenkosten begründet angehoben. Wie wirkt die KI-Nachfrage auf Hardwarepreise und Teambudgets?

Kurzantwort

Nvidia hat den Preis seiner vor Jahren erschienenen Streaming-Box Shield TV Pro angehoben und begründet dies mit branchenweit gestiegenen Komponentenkosten, vor allem beim Speicher. Laut dem Bericht verteuert die KI-Nachfrage nahezu jedes Gerät mit Speicher. Teams, die Hardware einkaufen wollen, sollten diesen Aufschlag in ihren Budgets berücksichtigen.

Das Wichtigste

  • Nvidia hat den Preis des Shield TV Pro ab dem 2. Oktober auf 299 Dollar angehoben; das Gerät kam 2019 für 199.99 Dollar auf den Markt.
  • Das Unternehmen verwies auf einen erheblichen branchenweiten Anstieg der Komponentenkosten, auch beim Speicher.
  • Laut dem Bericht haben auch Nintendo, Microsoft und Sony die Preise ihrer aktuellen Konsolengeneration erhöht.
Eine Person hält eine Fernbedienung und richtet sie auf einen unscharfen Fernsehbildschirm
Foto: Atlantic Ambience / Pexels

2 Min. LesezeitChefredakteur: Uğur Deniz İlhan

Laut Ars Technica hat Nvidia den Preis des 2019 erschienenen Shield TV Pro ab dem 2. Oktober auf 299 Dollar angehoben. Der Shield TV Pro ist eine Streaming-Box mit Android TV, die nahezu jedes Medienformat abspielen kann. Nvidia begründet die Erhöhung mit einem erheblichen branchenweiten Anstieg der Komponentenkosten, einschließlich des Speichers.

Wie hoch ist die Erhöhung und warum erfolgte sie?

Das Gerät kam 2019 für 199.99 Dollar auf den Markt; der neue Preis beträgt 299.99 Dollar, also 100 Dollar mehr. Das Modell ohne Pro-Zusatz für 149.99 Dollar wurde inzwischen eingestellt. Dem Bericht zufolge war der Bestand des Shield TV Pro in den letzten Monaten knapp, vermutlich weil steigende Komponentenpreise die Fertigung neuer Geräte zu teuer machten.

Betrifft die Preiserhöhung nur den Shield?

Nein. Laut Ars Technica wird 2026 alles teurer, was Speicher besitzt. Der Bericht fügt hinzu, dass Nintendo, Microsoft und Sony die Preise ihrer aktuellen Konsolen erhöht haben; die PS5 Pro kam beispielsweise 2024 für 699.99 Dollar auf den Markt und kostet heute 899.99 Dollar.

Der Autor sieht Nvidia hier nicht nur als Opfer: Als Schlüsselakteur beim Ausbau der KI-Infrastruktur trägt das Unternehmen mehr Verantwortung für die steigenden Komponentenpreise als die meisten anderen.

Was sollten Unternehmen und Teams tun?

Der Bericht konzentriert sich auf ein Verbraucherprodukt und enthält keine Analyse der Folgen für Unternehmen. Für IT-, Produkt- und Marketingteams, die Hardware einkaufen, ist die Schlussfolgerung dennoch klar: Solange die KI-Nachfrage anhält, können Geräte mit Speicher bei der Bestellung teurer sein als geplant.

  • Planen Sie bei Posten wie Bildschirmen, Streaming-Geräten, Testtelefonen und Konferenzraumtechnik einen Puffer für Preissteigerungen ein.
  • Prüfen Sie vor der Bestellung zu ersetzender Geräte den aktuellen Preis und versuchen Sie, ein Angebot mit Festpreis zu erhalten.
  • Wenn Sie die besonderen Fähigkeiten eines Geräts nicht benötigen, prüfen Sie günstigere Alternativen; auch Ars Technica empfiehlt den Shield nur für Nutzer, die die umfangreiche Codec-Unterstützung oder eine Plex-Server-Funktion brauchen.

Häufige Fragen

Ist der Shield TV Pro derzeit erhältlich?
Ars Technica berichtet, dass das Gerät zum Zeitpunkt des Artikels im Nvidia-Shop noch nicht auf Lager war, bei Best Buy aber zum neuen Preis erhältlich ist. Der Bericht nennt US-Preise.

Quellen

  1. Ars Technica ·

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